Cystische Fibrose - Neugeborenen Screening

Mit diesen Webseiten möchten wir Sie auf das Cystische Fibrose (Mukoviszidose)-Screening im Rahmen der Neugeborenen-Untersuchungen aufmerksam machen. Seit November 1992 werden alle Neugeborenen auf das Vorliegen von Cystischer Fibrose untersucht.

Vorgehen


Vor der Entlassung aus der Geburtenabteilung werden jedem Kind einige Tropfen Blut abgenommen. Für das Cystische Fibrose-Neugeborenen Screening wird aus diesem Blutstropfen das immunreaktive Trypsin bestimmt. Eine Erhöhung dieses Wertes kann auf das Vorliegen von Cystischer Fibrose hinweisen, kann aber auch durch eine Reihe anderer, harmloser Faktoren, wie z.B. verlängerte Geburtsdauer etc., verursacht werden. Die alleinige Erhöhung des Trypsinwertes bedeutet nicht, daß Ihr Kind an CF erkrankt ist, aber ein erhöhter Trypsinwert muß kontrolliert werden.
Ist der Wert erhöht, werden Sie angeschrieben oder telefonisch verständigt. Es wird mit Ihnen ein Termin zur Kontrolluntersuchung an der CF-Ambulanz der Univ.-Kinderklinik Innsbruck vereinbart. Hier wird der Trypsinwert erneut kontrolliert und ein Schweißtest durchgeführt.

Mit Ihrer Zustimmung kann bei Ihrem Kind auch eine molekulargenetische Blutanalyse auf Cystische Fibrose durchgeführt werden.

Sollten Sie also von der Univ.-Kinderklinik Innsbruck verständigt werden, denken Sie daran, daß es sich um eine Kontrolle handelt.